Dass unsere Atmung ein absolutes Wunderwerk der Natur ist, muss ich, glaube, ich nicht extra erwähnen. Aber was, wenn ich dir sage, dass du deine Atmung so trainieren kannst, sodass es dir beispielsweise leichter fällt fokussiert zu bleiben, oder dir hilft besser zu schlafen?

Das kannst du schaffen, indem du die CO2 Toleranz deines Körpers steigerst.

CO₂ ist nämlich gar kein Abfallprodukt des Körpers, wie im Bio-Unterricht immer beschrieben wurde.

Im Gegenteil, CO₂ unterstützt unseren Körper dabei, Sauerstoff aufzunehmen. Sauerstoff wird durch Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) transportiert und erst von ihm abgegeben, wenn genug CO₂ vorhanden ist. Denn die beiden tauschen sozusagen die Plätze und werden durch das Hämoglobin dorthin gebracht, wo sie benötigt werden.

Wenn du weniger sensibel auf CO₂ reagierst, kannst du beispielsweise Folgendes erreichen:

  • deine Leistung steigern
  • besser abnehmen
  • weniger Panikattacken haben
  •  besser mit Stresssituationen umgehen
  • besser schlafen
  • dich besser fokussieren
  • uvm.

Es ist Wahnsinn, was passieren kann, wenn deine CO2-Toleranz höher wird. Ziemlich cool, oder?

Wenn du erfahren möchtest, wie du das schaffen kannst, höre dir jetzt das Interview mit Maarten von Breathing and Mobility in Episode 15 meines Podcast an.

Ich bin mir sicher, du wirst einige Aha-Erlebnisse haben und gute Tipps für den Alltag bekommen.

Den ersten Tipp für eine bessere Atmung verrate ich dir gleich:

Verlängere deine Atmung: Atme 4 Sekunden ein, halte den Atme für 4 Sekunden an, atme 4 Sekunden aus.

Das nennt man Box-Breathing. Verlängere die Zeit alle paar Atemzüge um eine Sekunde. Atme dann 5 Sekunden ein, halte 5 Sekunden, atme 5 Sekunden aus und halte wieder 5 Sekunden.

Solche Übungen können deine Atmung und deine CO₂-Toleranz trainieren, ohne zu schwierig für dein System zu sein.

Für mehr Tipps hör gern die Podcast-Folge rein.

 

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